Kontrastmittel, die für Computertomographie (CT) verwendet werden, können basierend auf ihrer Zusammensetzung und den von ihnen bereitgestellten Bildgebungseigenschaften in verschiedene Typen eingeteilt werden:
1. iodierte Kontrastmittel:
- ionische iodierte Kontrastmittel: Dies sind die am häufigsten verwendeten Kontrastmittel für CT -Scans. Sie enthalten Jodatome, die an eine ionische Struktur gebunden sind. Ionische iodierte Kontrastmittel bieten eine gute Kontrastverstärkung bei Blutgefäßen und verschiedenen Organen.
- nichtionische iodierte Kontrastmittel: Diese Kontrastmittel haben eine nichtionische molekulare Struktur, was das Risiko von Nebenwirkungen im Vergleich zu ionischen Wirkstoffen verringert. Sie bieten ähnliche Verbesserungseigenschaften, sind jedoch oft teurer.
2. Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis (GBCA):
- lineares GBCA: Diese Kontrastmittel bestehen aus Gadoliniumionen, die zu einer linearen molekularen Struktur chelziert sind. Sie werden hauptsächlich zur Verbesserung der Sichtbarkeit von Blutgefäßen und Organen im Kopf, Hals und Wirbelsäule verwendet.
- makrocyclischer GBCA: Diese Kontrastmittel haben eine makrocyclische molekulare Struktur, die die Gadoliniumionen enger bindet. Sie bieten eine bessere Gewebedurchdringung und werden häufig zur Verbesserung von Organen wie Leber, Nieren und Herzen verwendet.
3.. Bariumsulfatkontrastmittel:
- Bariumsulfat wird üblicherweise als negativer Kontrastmittel in CT -Scans des Magen -Darm -Trakts verwendet. Es bietet eine hervorragende Visualisierung der Speiseröhre, des Magens und des Darms, indem Röntgenstrahlen blockiert und auf den Bildern weiß erscheint.
4. Luft- und Gaskontrastmittel:
- Luft- oder Kohlendioxidgas kann in Körperhöhlen oder Organe eingeführt werden, um als Kontrastmittel zu fungieren. Diese Gase weisen eine geringe Röntgendämpfung auf, was zu dunklen Bereichen auf CT-Bildern und zur Unterscheidung von Strukturen im Körper führt.
5. Spezialkontrastmittel:
- In einigen Fällen können spezielle Kontrastmittel für bestimmte Zwecke verwendet werden. Zum Beispiel basierende Agenten auf Jodbasis zur Verbesserung der Visualisierung von Gallengängen (Cholangiographie) oder Kontrastmitteln, die in Herz-CT-Scans verwendet werden, um die Herzfunktion zu bewerten.
Die Wahl des Kontrastmittels für einen CT -Scan hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des abgebildeten spezifischen Körperbereichs, der Krankengeschichte des Patienten und potenziellen Allergien oder Empfindlichkeiten. Der Radiologe oder Mediziner wird den entsprechenden Kontrastmittel anhand der erforderlichen diagnostischen Informationen und der Sicherheit des Patienten ermitteln.